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Schächten... eine andere Art von Tierquälerei!
Ich hatte ja auf der vorherigen Seite zuletzt den Aufruf vom hohen Amt für türkische religiöse Angelegenheiten, der vom 03.09.2004 stammt, einmal aufgeführt.
Geändert hat sich gar nichts, im Gegenteil, es wird nun noch schlimmer.
In Vaake in der Nähe von Kassel soll ein Schlachthof zum Schächten mit 1000 Quadratmetern Fläche und wöchentlich etwa 60 zu schlachtenden Tieren gebaut werden, es würde dann der größte türkische Schlachthof im Landkreis Kassel sein. Ein Auszug aus dem Schriftverkehr finden Sie hier:
Als bekannt wurde, dass ein Schlachthof in dieser Grösse speziell zum Schächten gebaut werden soll, waren die Proteste verständlicherweise sehr gross.
Der Schlachter jedoch beruft sich auf das folgende Urteil, das eine Schande für unser Bundesverwaltungsgericht ist.
Am 23.11.2006 hat das Bundesverwaltungsgericht ein aus Tierschutzsicht fatales Urteil gefällt, wonach das Schlachten ohne Betäubung unter bestimmten Voraussetzungen zugelassen werden soll.
Das Urteil des BVerwG hat nur Bindungswirkung gegenüber den Prozessbeteiligten. Es ist nach wie vor Aufgabe der örtlich zuständigen Behörden über die Erteilung von, Ausnahmegenehmigungen zum Schächten zu entscheiden.
Umso mehr ist es eine Schande für unseren Staat, der einmal ein Tierschutzgesetzt erlassen hat:
Es folgen hier nun mehrere Protestschreiben an entsprechende verantwortliche Personen:
Oft hört man, dass das Schächten mit Betäubung gegen die Religion ist, wobei Sie ja mittlerweile wissen, dass das Schächten nichts mit Religion sondern mit Tradition zu tun hat.
Ein Schächten »mit« oder »ohne« (Elektro-)Betäubung findet keine Erwähnung in den Religionsschriften - dies kann folglich auch nicht religionsrelevant sein.
Die Betäubung der Tiere vor dem Schächten , ist nicht gegen den islamischen Sinn des Schächtens, den Beweis, der nun allen anderslautenden Behauptungen den Wind aus den Segeln nimmt, finden Sie hier:
Die Menschen, die also weiterhin ohne Betäubung schächten, tragen den Tieren durch ihre Ingnoranz weiterhin ein grosses Leid zu.
Der nächste Punkt wäre, wenn also diese Hürde von den Ignoranten überwunden ist, wie soll die Betäubung vorgenommen werden?
Auch hier gibt es eine Dokumentation, die beweist, dass sich an der Tierquälerei überhaupt nichts ändert:
Durch das anachronistische betäubungslose Schächt-Schlachten von Tieren, bei dem gefesselten und niedergeworfenen Tieren mit einem mehr oder minder scharfen Messer die vordere Halshaut, Halsmuskeln, Speise- und Luftröhre , sowie beide Halsschlagadern unbetäubt durchtrennt werden, wird eine Tierquälerei betrieben. Juden und Muslime wünschen diese Schlachtungsart auch in Deutschland zu praktizieren - tun es auch legalisiert per »Ausnahmegenehmigung«, oder eben illegal.
Sollten Sie noch nicht der Meinung sein, dass das Schächten ohne AUSREICHENDE Betäubung eine Tierquälerei ist, dann sollten Sie sich diesen Film ansehen, der das Leid solcher Tiere demonstriert:
Ich weise hier noch auf eine wichtige Petition hin, kann man gegen das Schächten von Tieren in Deutschland unterschreiben:
Nachdem Sie nun diese Informationen gelesen haben, bilden Sie sich selber eine Meinung, ob das Schächten eine Tierquälerei ist.
Author: Werner Modes
Ich danke allen Personen, die mir zusätzliche Informationen zu Verfügung stellen, das sie den Mut haben, nicht zu schweigen und nicht hinweg zu sehen!
Die Bilder wurden mir mit der freundlichen Unterstützung von:
In Bezug auf das Schächten bekam ich heute (19.06.07) eine ganz wichtige Info:
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