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Nachdenkliches I

 

Nachdenkliches... Tierschutz und die Folgen für die Tiere und Engagierten!

Teil I

Hier veröffentliche ich ein Schreiben von Diana, es sagt sehr vieles aus, was mir auch oft auf der Zunge liegt.

Das Schreiben ging an verschiedene Behörden / Parteien und Institutionen, die auf der letzten Seite vollständig aufgeführt sind. Bedauerlicherweise erfolgte bisher KEINE Reaktion von den Empfängern.

Sie sollten es sich unbedingt durchlesen:

Betreff: Das deutsche Tierschutzgesetz

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Tierschutz ist seit einiger Zeit Staatsziel, und Deutschland, wie unsere Politik mit Blick auf die Zustände andernorts gerne hervorhebt, darf sich eines Tierschutzgesetzes rühmen, das weltweit seinesgleichen sucht. Soweit, so gut.

Doch ich weiss, Sie stimmen mir zu, dass jedes Gesetz, das lediglich auf dem Papier existiert und in der Praxis keine Anwendung findet, nutz- und sinnlos ist. Und daher jeder Verweis auf seine blosse Existenz ohne Konsequenz die Legislative, die es erschuf, der Lächerlichkeit preisgibt.

Um die Einhaltung von Gesetzen und die Vorbeugung sowie Bestrafung von Übertretungen zu gewährleisten bedarf es der Mitarbeit der staatl. Organe wie die der damit beauftragten Behörden (Veterinärämter), der sog. Gesetzeshüter (Polizei), und der Justiz (Staatsanwaltschaften).

Was sich jedoch mit schöner Regelmässigkeit vor den Augen engagierter Bürger und Organisationen abspielt, wenn es um die Verwirklichung und praktische Anwendung der   für alle rechtlich bindenden  Tierschutz-, Umweltschutz- und anderer in diesem Zusammenhang relevanter Gesetze (wie dem Jagdgesetz und entsprechender Regelungen auf EU-Ebene) geht, ist ein wahres Trauerspiel.

Die Mehrheit der Amtsveterinäre hierzulande pflegt insgesamt wohl eine sehr lockere Auffassung (gegenüber) dem wozu sie ihr Amtseid verpflichtet.

Wenn schon staatl. Beauftragte den nötigen Ernst gegenüber der ihnen anvertrauten Sache vermissen lassen, dann darf man sich über den stattfindenden Wildwuchs des Missbrauchs schwerlich wundern.

Die kollegiale Vetternwirtschaft der Veterinärämter mit der Agrarindustrie und den Tierversuchslaboren, um nur zwei davon betroffene Bereiche zu nennen, ist legendär. In der Tat und es finden sich in der Presse regelmässig einschlägige bewiesene Fälle sind die Dienste der deutschen Amtsveterinärschaft regelrecht als käuflich zu bezeichnen.

Lediglich gegenüber privaten Tierhaltern und deren vergleichsweise kleinen Sünden wird mitunter **eindrucksvoll** die ganze Glorie des beispielhaften deutschen Tierschutzgesetzes zum Tragen gebracht .

Wahrhaftig ein stolzer Sieg.

Dass es natürlich in anderen Ländern, vor allem im Zuge der notorischen Schlachtviehtransporte, ähnlich unmotiviert, gedankenlos und mit reichlich geschmierten Händen zugeht, ist unentschuldbar und sollte wahrlich für niemanden Vorbild oder Entschuldigung darstellen.

Private Vereine und Organisationen, wie Animals Angels übernehmen vielfach die undankbare und extrem belastende Arbeit der vom Staat bestellten, inaktiven Behörden.

Und dennoch  was hier geleistet wird, ist bestenfalls Schadensbegrenzung weil die Wurzel allen Übels von Staat und Wirtschaft mit allen Mitteln dem Zugriff der leidigen Tier- und Umweltschützer entzogen wird. Das einzige Pflänzchen fürwahr, um das sich die Grossen unseres Landes mit Liebe und Hingabe kümmern. Doch was hier gedeiht, ist eine Ausgeburt der Hölle.

 

Wie so vieles, was sich dem menschlichen Geist entringt, wenn es sich darum dreht die Natur im Sinne seiner krankhaften Gier und Mordlust zu pervertieren.

 

 

Irgendwo in einem amerikanischen Hochsicherheitslabor sitzt hinter Panzerglas eine Kreatur .. zu jeweils einem drittel Tier, Mensch und Maschine. Das Werk eines gewissenlosen Militärwissenschaftlers im Sold einer ebenso gewissenlosen Regierung, wenn es darum geht die Natur zur perfekten Waffe umzubauen.

Der Mensch spielt mit der Schöpfung  er ordnet die genetischen Bausteine, die er gefunden hat, zu neuen Formen an; ein Kind, das nicht weiss was es tut, und sich der Konsequenzen kaum bewusst sein kann.

Uns allen sollte es vor dem Tage grauen da die Natur entscheidet mit UNS zu spielen  ein Spiel dass unsere Art schwerlich überleben wird .

Und dann wird es so kommen wie es kommen muss. Aber auch das wird für die allermeisten eher ein Segen denn ein Fluch sein  denn Jahrtausendelange Unterdrückung und Missbrauch jedes nichtmenschlichen Lebewesens und die Zerstörung natürlicher Lebensräume durch unsere Art werden damit enden.

Mögliche Besucher dieses Planeten in vielleicht 500.000 Jahren werden sich kaum bemüssigt fühlen, dem Scheiden der Menschheit wohlwollend zu gedenken, wenn nach Durchsicht unserer Hinterlassenschaften klar wird, welchen Verbrechen gegen das Leben wir uns schuldig gemacht haben  durch aktive Zerstörung, absichtliche und berechnende Grausamkeit, Unterdrückung und Sklaverei, Massenmord, Missbrauch und Verschwendung von Ressourcen, und nicht zuletzt auch und vor allem durch Duldung dieser Zustände durch die Massen und Unterlassung von Gegenwehr.

Und ich beziehe mich mit dieser Auflistung in keinster Weise auf das Mittelalter oder andere, weiter zurück liegende geschichtliche Epochen, auf die wir
heute mit Abscheu zurückblicken (was uns in keinster Weise zusteht)  sondern durchaus auf den Stand der Dinge im 21. Jahrhundert !

Schlussendlich wird jede Aktion durch das gesellschaftliche Umfeld, in dem sie ausgeführt wird, bedingt und gesteuert und somit, wo der Willen dafür vorhanden ist, auch verhindert.

Uns Deutschen steht diese Gesetzmässigkeit deutlicher als manch anderem vor Augen  denn was sich vor 60 Jahren hierzulande ereignete, ist geradezu ein Paradebeispiel dafür, welche Ungeheuerlichkeiten sich vor den Augen der schweigenden, untätigen Masse abspielen können - erst kürzlich erklärte mir ein britischer Freund, als wir just dieses Thema diskutierten, der Deutsche sei (im Ausland) dafür bekannt, dass er sich gerne (an der Nase) führen liesse.

Was sehen wir denn, wenn wir heute vor Propagandafilmen des Dritten Reiches stehen ?

Menschenmassen, die im Stechschritt und in Reih und Glied marschieren  in der Glorie ihrer Ignoranz tragen sie Banner und Sprüche auf den Lippen, die sie nicht verstehen, die nicht die ihrigen sind  und noch bevor sie zwei Jahre älter sind, werden sie gelernt haben, die Mütter zu verfluchen, die sie in diese Welt geboren haben.

Ist es denn heute anders ? Blind laufen die Bürger in den USA Führern hinterher, die sie aus Machtgier in immer neue Kriege treiben. Sie sehen ihnen schwenkend zu, wie Unsummen für die Zerstörung unserer Welt ausgegeben werden, und stürzen sich auf jeden, der unpatriotischerweise den warnenden Finger hebt.

Einzelne Kritiker und Aktivisten, wie die Geschwister Scholl zu Zeiten des Nazi-Regimes, sind damals wie heute problemlos zu beseitigen. Aber wie oft wird der Kriminelle von heute der Visionär von Morgen ? Zu oft !

Tierrechtler und Umweltaktivisten sitzen in Gefängnissen ein, weil sie in der aus staatlicher Missachtung und Unterdrückung geborenen Verzweiflung zu den Mitteln der Sachbeschädigung (!) gegriffen haben, um ihrem Anliegen Gehör zu verschaffen.

So schützt das "System" seine Werte  oder besser, deren Abwesenheit.

Denn was wir hier sehen ist ein eingespieltes System von Staat und Wirtschaft, das keine Gegenwehr und Einmischung dulden kann.

Das Volk fühlt sich wohl in der bequemen Blase, in der es lebt. Es wird geführt; es muss nicht denken; es arbeitet und zahlt Steuern (an denen sich der Staat mästet wie eine aufgedunsene Zecke); am Wochenende darf es sich in irgendeinem der vielen Konsumtempel für die paar übrig gebliebenen Kröten ein Spielzeug kaufen; und nachts produziert es fleissig die Nachkommen, die, mit einem staatl. Trinkgeld subventioniert, dereinst in die Fussstapfen der staatl./wirtschaftl. Leibeigenschaft treten sollen, die schon ihre Erzeuger geknechtet hat.

Freiheit, Selbstbestimmung ?

Nein - wir, die wir uns allmorgendlich schweigend und brav zu unserem Arbeitsplatz karren lassen ausgebeutet für die Gier Anderer - sind nicht minder Rädchen im System als die unglücklichen Tiere, die, auf Lastern zusammengepfercht, unwissend ihrem Tode im Schlachthof entgegen rollen.

Brot und Spiele. Das Volk ist dumm.

 

Das Huhn, das hier vorwitzig den Hals vorreckt, findet sich bald ohne Kopf wieder. Ist es nicht so ?

Die meisten Gesetze sind dafür geschaffen, einen Status Quo der Macht zu erhalten, den eine Minderheit (Politik/Wirtschaft) gegenüber einem Volk von mehreren Millionen anders gar nicht fähig wäre durchzusetzen und beizubehalten.

 

 

 

Hoffnung auf bessere Zeiten, auf göttliche Intervention und das Paradies (in der Folge dieser lächerlichen Existenz), oder eine plötzliche Erleuchtung der Regierenden ist da fehl am Platze. Hoffnung ist der Knebel, den wir uns als Bürger selbst anlegen .. denn nur wo die Hoffnung stirbt, regt sich der aktive Widerstand.

Und bald wird es soweit sein. Sehen Sie sich um, meine Damen und Herren Politiker. Um uns herum bricht die Welt, die wir kennen, zusammen uns bedrohen Umweltkatastrophen nie gekannten Ausmasses. Land, Luft, Wasser und Nahrung sind knapp und vergiftet. Die Regierungen dieser Welt ringen um ein Wunder, das es nicht geben wird, und es wird zunehmend schwieriger, den Bürger in Sicherheit zu wiegen, ihn zu beschwichtigen  die alten Lügen greifen bald nicht mehr.

Die Leute haben Angst. Für die meisten ist es das erste Mal, dass sie um ihre Existenz fürchten müssen.

Und was Angst unter Menschen anrichtet, wissen wir alle. Allen voran die rechtlose Tierwelt, an der die Menschheit in ihrem Wahn immer wieder die schlimmsten Exzesse in Form von brutalen Massenvernichtungen ausgelebt hat: zu Zeiten der Pest und des Hexenwahns, in modernen Zeiten aus Gründen der eingebildeten und masslos überzogenen Panik vor Tollwut, BSE, Maul- und Klauenseuche, SARS, Vogelgrippe, etc.

 

 

 

Hier geht es zur Seite 2 des Schreibens:

Die Bilder wurden mir mit der freundlichen Unterstützung von:

 Deutsches Tierschutzbüro - www.tierschutzbilder.de

zur Verfügung gestellt.

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