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Labortiere II

 

Sind Tiere Wegwerfinstrumente für Versuchszwecke?

Teil II

Hier dir Fortsetzung des Berichtes über Labortiere:

Und hier hört der Fortschritt unserer Nation leider auf:

Im Jahr 2005 wurden 2.412.678 Wirbeltiere in deutschen Forschungseinrichtungen getötet.

Die am häufigsten verwendeten Tierarten waren Mäuse und Ratten. Rund 1,4 Millionen Mäuse und 570.000 Ratten wurden 2005 in deutschen Laboren getötet, ausserdem 4.892 Hunde, 1.023 Katzen, 2.105 Affen, 105.293 Kaninchen, 40.297 Meerschweinchen, 8.581 Hamster, 14.004 Schweine, 3.652 Schafe sowie Tiere vieler weiterer Arten.

[16] Diese Zahlen, die das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz jedes Jahr herausgibt, sind nicht vollständig. So fehlen beispielsweise die Tiere, die zur Herstellung genetisch veränderter Linien getötet werden, und wirbellose Tiere.

[17] Im tierphysiologischen Praktikum werden z.B. betäubte Frösche aufgeschnitten, um ihre pumpenden Herzen zu begutachten und geköpft, um an ihren Muskeln und Nerven elektrische Reizungen vorzunehmen. Hunde, Katzen, Affen, etc. werden ebenfalls Behandlungsmethoden unterzogen, die hier aus Rücksicht nicht weiter erwähnt werden sollten.

Als vernünftiges, intellektuelles Wesen hat der Mensch eine Verantwortung gegenüber seinen Mitgeschöpfen, die er niemand anderem überlassen kann. Tiermissbrauch und nichts anderes sind die Tierversuche, sollte in unseren Augen zu den gräulichsten Taten in unserer Menschheitsgeschichte hören.

 

In der Forschung werden die Versuchtiere auch als "Tiermaterial" bezeichnet. Hat sich die Menschheit denn wirklich schon soweit zurückentwickelt, dass wir von unseren Mitgeschöpfen nur noch als "Material" sprechen?

 

Wissen wir denn nicht alle, dass Tiere leidensfähige Individuen sind, welche Schmerz und Angst empfinden können und nicht als Wegwerfinstrumente geboren werden? Sind Tiere in unseren Augen wirklich nur Wegwerfinstrumente für Versuchszwecke? Nein!

Vielen ist diese Grundwahrheit bereits bewusst geworden und so sprechen sich deshalb immer mehr Menschen  für tierversuchsfreien Methoden aus:

Die EU-Kommission führte anlässlich der anstehenden Revision der Richtlinie 86/609/EWG zum Schutz der in Versuchen eingesetzten Tiere von Juni bis August 2006 eine Online-Bürgerbefragung zum Thema Tierversuche durch.

Die überwiegende Mehrheit der rund 43.000 Bürger aus 25 Ländern, die sich an der Umfrage beteiligten, sprach sich für mehr Tierschutz aus.

 

 

So meinten über 90 % der Teilnehmer, dass die EU sowie die Regierung im eigenen Land für deutlich mehr Tierschutz im Bereich Tierversuche sorgen sollten, insbesondere für Affen, Hunde und Katzen. Die überwiegende Mehrheit der Befragten spricht sich selbst für einen verbesserten Schutz von Mäusen (87%), Hummern (83%) und Fruchtfliegen (60 %) aus.

 

 

Nahezu alle Teilnehmer wünschen sich mehr Transparenz und Mitspracherecht hinsichtlich der Frage, wann und wie ein Tierversuch überhaupt durchgeführt werden darf. Den medizinischen Fortschritt oder die Konkurrenzfähigkeit von Europa sehen rund Dreiviertel der Befragten durch Tierschutzbestimmungen keineswegs gefährdet.

 

Ebenso viele Menschen dringen auf eine stärkere Förderung der Entwicklung und Anerkennung von tierversuchsfreien Methoden.

Wir leben im 21. Jahrhundert und sicherlich gibt es heute schon sehr viele andere Alternativen, als an wehrlosen Geschöpfen barbarische Versuche durchzuführen.

Dies haben bereits viele Menschen erkannt und haben begonnen ihre Stimme für die leidenden Tiere zu erheben.

Erheben auch Sie ihre Stimme!

 

 

Die Würde der Tiere ist unantastbar.

Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung  aller Menschen.
(Natunika)

Autorin: Natunika / 25.05.2007

Quellen:

http://satis-tierrechte.de/index.htm
http://projekte.free.de/tierrechtsini/Tiermissbrauch.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Tierversuch
http://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/BJNR012770972
.html#BJNR012770972BJNG000503377
Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland
Tierschutzgesetz der Bundesrepublik Deutschland

Ich danke Natunika für diesen Bericht!

 

Die Bilder wurden mir mit der freundlichen Unterstützung von:

 www.tierschutzbilder.de --> Deutsches Tierschutzbüro

www.tierschutz-Videos.de --> PR- und Pressebereich

zur Verfügung gestellt.

Ich danke allen Personen, die mir zusätzliche Informationen zu Verfügung stellen, das sie den Mut haben, nicht zu schweigen und nicht hinweg zu sehen!

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